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Keine falsche Entscheidung.

 falsche Entscheidung

Keine falsche Entscheidung.

Ich lese immer wieder, dass ich mich auf eine Sache konzentrieren musst, wenn ich erfolgreich sein will. Wenn ich zu vielen Interessen nachgehe, verteilt sich meine Energie auf mehrere Projekte.

Habe ich drei Leidenschaften, kann ich in jeder nur 33% meiner Energie stecken. Wenn ich mich aber nur für eine entscheide, habe ich 100% und viel bessere Erfolgsaussichten. Deshalb lautet der Ratschlag in den meisten Erfolgsbüchern, entscheide dich für eine Sache und gebe 100%.

Was ist aber, wenn ich die falsche Entscheidung treffe? Muss ich mich überhaupt entscheiden?

Ich schreibe gerne, male oder zeichne und stelle Skulpturen her. Ich möchte mich aber nicht für eines entscheiden. Jede Entscheidung wäre für mich falsch, ich möchte nichts weglassen.

Wenn ich natürlich den großen kommerziellen Erfolg suche, dann muss ich mich entscheiden. Was ist aber, wenn ich das nicht will?  Mir reicht es, dass ich ein Dach über den Kopf habe, genug zu essen und auch so ohne Probleme durchs Leben komme.

Nach was soll ich dann streben?

Nach Ruhm, Reichtum und Anerkennung, nach den großen Durchbruch? Was ist, wenn ich das alles nicht brauche und ich mich in meiner kleinen Welt wohl fühle. Ist es dann erstrebenswert, mich ständig unter Druck zu setzten um den größtmöglichen Erfolg zu haben? Die Lebensqualität hängt nicht allein von den großen Erfolgen im Leben ab, sondern von ganz vielen Kleinen. Das mag bei jedem anders aussehen, dass sollte auch jeder für sich entscheiden, aber keiner sollte sich unter Druck setzen, oder setzen lassen. Ein selbstbestimmtes Leben heißt für mich, selbst entscheiden, was für mich wichtig ist.

Fazit

Dinge, die mir sehr wichtig sind, opfere ich nicht für Ruhm und kommerziellen Erfolg. Der sicherste Weg, unglücklich zu werden und auszubrennen ist, alles diesem Erfolg unterzuordnen. Wenn ich mich für ein ausgeglichenes Leben entscheide, treffe ich keine falschen Entscheidungen.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin auch noch nicht „berühmt“ und strebe auch noch nach weiterer Professionalisierung. Aber sich auf eine Sache konzentrieren zu *müssen* halte ich für kontraproduktiv. Wir Künstler sind nun mal kreative Menschen mit vielen Ideen, da können wir uns gar nicht gegen wehren. Grundsätzlich zählt meiner Meinung nach nur die Kraft, Zeit und Energie, die du überhaupt in deine Professionalisierung steckst, die nämlich oftmals harte Arbeit ist und mit „Kunst“ nur am Rande zu tun hat. Und dann kannst du dich entscheiden, ob du ein Gesamtkonzept für alles oder getrennte Konzepte für verschiedene Bereiche entwickelst.

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    • Genau, professionell sein für die Kunst, das können durchaus mehrere Projekte sein.
      Vielen Dank für deinen Kommentar.

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  2. Deine Einstellung Dich( oder von Jemanden) nicht unter Druck setzen zu lassen, viele künstlerischen Techniken kennen zu lernen, also neugierig zu sein, ist auch meiner Erfahrung nach sehr gut…will man mehr auf einem Gebiet, kann man das ja auch machen…beim kreativen Schaffen ist es aber nicht gut nur an Erfolg oder Geld zu denken und wie Du auch richtig sagst ist die Freude und Ausgeglichenheit beim Schaffen das Wichtigste. Letzten Endes sieht dann das der Betrachter der Werke am Ergebnis. Liebe Grüße!

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    • Genau so ist es!
      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße!

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